| AZAWAKH Standard: Vergleich zwischen dem 2011 SLAG Vorschlag und dem FCI Standard | ||
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| Der Rassestandard der FCI (Fédération Cynologique Internationale) erstellt die Beschreibung und gibt Richtlinien für die jeweilige Hunderasse vor, die für alle Mitgliedsländer der FCI (die europäischen Länder, Südamerika, Asien und andere) verbindlich sind. Im Allgemeinen ist jedes Mitgliedsland verantwortlich für den Standard derjenigen Rassen, die ursprünglich aus ihrem Land stammen. Da Mali und Niger jedoch keine anerkannten FCI Mitgliedsländer sind, ist die Société Centrale Canine (SCC) in Frankreich, für den FCI Azawakh Standard verantwortlich, weil sie den ersten Standard für die Rasse bei der FCI eingereicht hat. Die SCC delegiert die Verwaltung dieses Standards an den Rasse-Club, der die Rasse Azawakh betreut, in diesem Fall der SLAG (Club du Sloughi, des Lévriers d'Afrique et du Galgo). Vor Kurzem haben einige Mitglieder des SLAG Vorstands, ohne Rücksicht auf die Züchter oder deren Einbeziehung, beschlossen, diesen Standard zu ändern, indem sie unter Anderem die erlaubte Ausdehnung der Weiß Scheckung und die erlaubten Fellfarben und Zeichnungen genau definieren. Dieses Standard Projekt ist vom Komitee des SLAG am 22/01/2011 angenommen worden. Bevor dieser Standardentwurf von der FCI als rechtswirksam anerkannt werden kann, wurde er nun zur Überprüfung und eventuellen Anerkennung an die SCC weiter geleitet, um zu entscheiden, ob diese Fassung an die FCI weiter geschickt wird oder nicht. Wenn der Standardentwurf in der neuen Form angenommen werden sollte, so ist er dann die neue gültige Version des Standards des Azawakh (in schwarz), der dann für alle Züchter und Richter der Mitgliedsländer der FCI verbindlich sein wird. (Kommentare sind von Züchter aus verschiedene Länder). |
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| KLASSIFIKATION FCI | Gruppe 10 Windhunde. Sektion 3 Kurzhaarige Windhunde. Ohne Arbeitsprüfung. |
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| Kommentar Nr 0 | - | |
| URSPRUNG | Nördlicher äußerster Rand Malis und Nigers; die Abhänge des Azawakh Tal | Mali. |
| Kommentar Nr 1 | * Soll hier der Ursprung der Vorfahren der Rasse in Europa bestimmt werden oder beschreibt es die vermutete Herkunft der "Original Abstammung"? Im letzten Fall, auf welcher Grundlage kann man behaupten, daß dieser Hund vor tausenden von Jahren nur in dieser Gegend anzutreffen war ? * Ursprung Mali, da mit Sicherheit man nicht davon ausgehen kann das nur in dem Bereich des Azawakhtals sich die Tuaregnomaden aufgehalten haben ! * Mittleres Nigerbecken, umfaßt Teile der Staaten Mali, Niger, unter anderem das Azawakh Tal,sowie die Provinz Oudalan in Burkina Faso | |
| Patenschaft | Frankreich | PATRONAT : Frankreich. |
| Kommentar Nr 2 | * Patronat ist Patenschaft geworden. * Warum nicht mehr Patronat Frankreich ? | |
| VERWENDUNG | Jagd auf Sicht für die Einnahme des Wildes (Gazelle, Hase, Strauß) und der Kampf gegen die Räuber (Hyäne, Schakal, Löwe). Dieser Hund ist für die Nomaden ein wichtiger Begleiter des häuslichen Lebens, der das Leben des Feldlagers teilt. Gehörend Zur Kultur der Völker, die ihn zahm gemacht und gestaltet haben, ist er Oska in der tuareg Sprache genannt. | VERWENDUNG : Jagd auf Sicht. Die Nomaden sahen in ihm zudem Prunktier und Gefährte. |
| Kommentar Nr 3 | *Seine Funktion als Wachhund des Lagers im "Kampf gegen die Räuber" könnte hervorgehoben werden. * Jagd auf Sicht, Wächter der Vieherden und des Lagers, Prunktier und Gefährte * Es reicht aus die Bezeichnung das die Hunde zur Jagd auf Sicht benutzt wurden. Zudem bei den Nomaden Hüter des Lagers waren und sind sowie Prunktier und Gefährte. | |
| KURZE HISTORISCHE ÜBERSICHT | Es ist ein absteigender afrikanischer Windhund der Modelle, die in der parietalen Kunst der Zentralsahara dargestellt wurden, die von mehreren Millennien datiert wurde. Die zunehmende Trockenheit der Sahara hat den Pastor-Jäger Touaregs, Dahoussahaqs und Peuls geführt, mit ihren Hunden zu gastfreundlicheren Gegenden von Sahel zu wandern. Es ist dort in den Zonen, die für die Zucht und für die Jagd günstig sind, die das trockene Tal Azawakh begrenzen, daß europäische Liebhaber ihn mit Bewunderung entdeckt haben, und dann auf den Anweisungen der Züchter die ihn besaßen die ersten Geschlechter ausgewählt, die nach Europa ab 1968 exportiert wurden. | KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Es handelt sich hierbei um einen afrikanischen Windhund afro-asiatischen Modells, der in Europa gegen 1970 erschien. Er stammt aus dem Becken des mittleren Niger, u.a. aus dem Tal des Azawakh. Seit Hunderten von Jahren ist er der Begleiter von Nomaden der Süd-Sahara. |
| Kommentar Nr 4 | * Seine Entstehung nur auf das Azawakhtal beschränken zu wollen, ist völlig neu. Die Beschreibung der aktuellen Version des Standards (1998) scheint klar genug und beschreibt besser die Herkunft der beobachteten und eingeführten Hunde (im Dreiländereck von Mali, Niger und Burkina Faso), und die der Ursprunghunde der Rasse in Europa, ab 1970. * Ich stimmer diesen Kommentar zu. das Projekt beschränkt « die UrsprungsSAGA » zu sehr auf die Tuareg und die Region Azawakhtal | |
| ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD | Besonders hochläufig (schlank) und elegant, vermittelt der Azawakh-Windhund insgesamt den Eindruck hohen Adels (Feinheit). Knochengerüst und Muskulatur bleiben unter dünnem und trockenem Bindegewebe sichtbar. Dieser Windhund ist hochläufig, und sein Körper lässt sich mit einem hochgestellten Rechteck umschreiben. | Es handelt sich hierbei um einen afrikanischen Windhund afro-asiatischen Modells, der in Europa gegen 1970 erschien. Er stammt aus dem Becken des mittleren Niger, u.a. aus dem Tal des Azawakh. Seit Hunderten von Jahren ist er der Begleiter von Nomaden der Süd-Sahara. |
| Kommentar Nr 5 | unverändert | |
| WICHTIGE PROPORTIONEN | · Körperlänge / Widerristhöhe : 9 : 10. Bei Hündinnen kann dieses Verhältnis leicht überschritten werden. · Brusttiefe / Widerristhöhe : etwa 4 : 10. · Fanglänge / Kopflänge : 1 : 2. · Schädelbreite / Kopflänge : 4 : 10. |
· Körperlänge / Widerristhöhe : 9 : 10. Bei Hündinnen kann dieses Verhältnis leicht überschritten werden. · Brusttiefe / Widerristhöhe : etwa 4 : 10. · Fanglänge / Kopflänge : 1 : 2. · Schädelbreite / Kopflänge : 4 : 10. |
| Kommentar Nr 6 | unverändert | |
| VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) | lebhaft, aufmerksam, entfernt, reserviert ist er gegenüber den Fremden und kann sogar manchmal unnahbar (wild) erscheinen; aber er kann mit jenen zart und liebvoll sein, die er anzunehmen geruht | Lebhaft, aufmerksam, distanziert; Fremden gegenüber ist er reserviert, manchmal sogar unnahbar, aber er kann zu Leuten, die er anzunehmen geruht, sanft und liebevoll sein |
| Kommentar Nr 7 | unverändert, bis auf "manchmal unnahbar (wild) erscheinen". | |
| KOPF | Er ist lang, fein, trocken, ziseliert, ziemlich schmal, dabei ohne Übermaß. |
KOPF : Er ist lang, fein, trocken, ziseliert, ziemlich schmal, dabei ohne Übermab. |
| Kommentar Nr 8 | unverändert | |
| SCHÄDEL | Fast flach, eher länglich. Die Schädelbreite muss deutlich weniger als die halbe Kopflänge betragen. Die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang verlaufen oft nach vorn leicht divergent. Augenbrauenbogen und Stirnfurche sind wenig ausgeprägt. Der Hinterhauptkamm hingegen tritt deutlich hervor, und der Hinterhaupthöcker ist ausgeprägt | OBERKOPF Schädel : Er ist nahezu flach, eher länglich. Die Schädelbreite mub deutlich weniger als die halbe Kopflänge betragen. Die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang verlaufen oft nach vorn leicht divergent. Augenbrauenbogen und Stirnfurche sind wenig ausgeprägt. Der Hinterhauptkamm hingegen tritt deutlich hervor, und der Hinterhaupthöcker ist ausgeprägt. |
| Kommentar Nr 9 | * Die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang sind in der Tat OFT leicht divergent (nicht nur manchmal). Schade, dass die Richtung der Divergenz der Achsen nicht mehr festgelegt ist. | |
| STOP | Sehr wenig ausgeprägt. | Stop : Sehr wenig ausgeprägt. |
| Kommentar Nr 10 | unverändert | |
| GESICHTSSCHÄDEL | - Nasenschwamm : Nur schwarz, die Nasenlöcher sind gut geöffnet. - Fang : Lang, gerade, nach vorne ohne Übertreibung sich verjüngend. - Kiefer / Zähne : Kiefer lang und kräftig. Scherengebiss. - Backen : Flach. - gut dichte feine Lippen von schwarzer Farbe; nicht oder wenig Lefze (Lippen ?) - Augen : Mandelförmig, ziemlich groß, leicht schräge palpebrale Öffnung, ihre Farbe ist dunkel oder bernsteinfarben, niemals blau. - Die Lider sind schwarz pigmentiert. - Ohren : Ziemlich hoch angesetzt. Sie sind dünn, immer herabhängend und flach, mit ziemlich breiter Basis, gut an den Backen anliegend, niemals ein " Rosenohr ". Sie haben die Form eines Dreiecks mit abgerundeter Spitze. Ihre Basis richtet sich beim aufmerksamen Windhund auf. - Hals : Gut abgesetzt, lang, dünn und muskulös, leicht gebogen höheren Profil. Die Haut ist dünn und bildet keine Wamme. |
Nasenschwamm : Die Nasenlöcher sind gut geöffnet. Der Nasenschwamm ist schwarz oder braun. Fang : Lang, gerade, nach vorne ohne Übertreibung sich verjüngend. Kiefer / Zähne : Kiefer lang und kräftig. Scherengebib. Backen : Flach. Augen : Mandelförmig, ziemlich grob. Ihre Farbe ist dunkel oder bernsteinfarben. Die Lider sind pigmentiert. Ohren : Ziemlich hoch angesetzt. Sie sind dünn, immer herabhängend und flach, mit ziemlich breiter Basis, am Schädel anliegend, niemals ein " Rosenohr ". Sie haben die Form eines Dreiecks mit leicht abgerundeter Spitze. Ihre Basis richtet sich beim aufmerksamen Windhund auf. |
| Kommentar Nr 11 | * Für den Nasenschwamm, die Lippen und Lider eine unbedingt schwarze Farbe zu fordern, ist der Genetik der Farben entsprechend nicht realistisch. * Die Farbe der Leftzen des Nasenschwamms sowie die Pigmentierung der Augenlider unterliegt der Fellfarbe so kann ein hellroter Hund auch seiner Haarfarbe entsprechender Pigmentierung aufweisen. Auch kann die Pigmentierung der Nase z. B. im Sommer schwarz und im Winter aufgehellt sein. * Ich stimme zu. Pigmentierung von Lippen, Lidrändern und Nasenschwamm, korrespondieren mit der Fellfärbung und sind keineswegs immer schwarz. Lidränder und Lippen anders als schwarz gilt als ausschließender Fehler. Dann wären etwa die Hälfte aller derzeitigen Azawakhs nicht mehr standardgerecht..Sowohl rote als auch Hunde mit schwarzer Stromung zeigen eher braune Lippen und Lidränder (besonders bei fehlender Sonneneinstrahlung. Wo ist die Unterscheidung zwischen einerseits erlaubten, bernsteinfarbenen Augen und dem als ausschließender Fehler aufgeführten hellen oder Raubvogelauge ? | |
| HALS | - Hals : Gut abgesetzt, lang, dünn und muskulös, leicht gebogen höheren Profil. Die Haut ist dünn und bildet keine Wamme. |
Gut abgesetzt, lang, dünn und muskulös, leicht gebogen. Die Haut ist dünn und bildet keine Wamme. |
| Kommentar Nr 12 | unverändert | |
| KÖRPER | - Gerade obere Profillinie, waagerecht, zur Hüfte hin leicht ansteigend, - Widerrist gut hervortretend, - Kruppe schräg (ideal 45°), aber nicht zu stark abfallend, - Rippen lang, sichtbar, leicht und regelmäßig bis zum Brustbein hin gerundet. in den bis sehr hoch unter die Lendenwölbung aufgezogenen Bauch über.
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Obere Profillinie : Nahezu gerade verlaufend, horizontal oder zur Hüfte hin leicht ansteigend. |
| Kommentar Nr 13 | * Wenn die obere Profillinie zur Hüfte ansteigend sein sollte, kann es nicht waagerecht sein. Die Beschreibung des aktuellen Standard ist genauer. * Die Oberlinie : Nahezu gerade verlaufend, horizontal oder zur Hüfte hin leicht ansteigend. so steht es im aktuellen Standart und ist damit klarer definiert ! * Anmerkung zur Lende. Die Formulierung im neuen Entwurf läßt « of leicht gewölbt » aus, das im aktuellen Standard betont wird. Diesbezüglich finde ich den Standardentwurf besser, den eine geölbte Lendenpartie steht im Widerspruch zu einer geraden, bzw zur Hüfte hin leicht ansteigenden Rückenlinie. Es ist anatomisch nicht möglich eine gewölbte Lende gleichzeitig mit einer Rückenlinie zu haben, die zur Hüfte hin ansteigend ist. Ein Widerspruch in sich !! | |
| RUTE | Tief angesetzt, lang, dünn, trocken und schlank auslaufend. Vom gleichen Haar wie der Körper bedeckt, einen weißen Pinsel an ihrem Ende ist obligatorisch. Sie ist herabhängend mit leicht aufgebogener Spitze; wenn der Hund erregt ist, kann sie über der Horizontalen getragen werden. | Tief angesetzt, lang, dünn, trocken und schlank auslaufend. Sie ist vom gleichen Haar wie der Körper bedeckt und trägt an der Spitze einen weiben Pinsel. Sie ist herabhängend mit leicht aufgebogener Spitze; wenn der Hund erregt ist, kann sie über der Horizontalen getragen werden. |
| Kommentar Nr 14 | * Werden dann alle Hunde, die fehlenden weißen Pinsel haben, von der Zucht ausgeschlossen? * Bei unseren Hunden handelt es sich um Irish spotting Scheckung Si daher ist an der Rutenspitze ein mehr oder weniger ausgeprägter Pinsel zu finden teilweise reduziert auf ein Haar, | |
| GLIEDMASSEN VORDERHAND |
Lang, dünn, senkrecht. Absolut gerade gestellt. |
Allgemeines : Lang und trocken. Absolut gerade und senkrecht. |
| Kommentar Nr 15 | * In Anwesenheit des weißen Stiefeln sind Ballen nicht immer pigmentiert, selbst bei einer guten generellen Pigmentierung. * Bei Hunden mit weißen Stiefeln und weißen Krallen sind nicht völlig auspigmentierte Ballen häufig selbst wenn sie ansonsten eine gute Pigmentierung aufweisen * Schließe mich Euch beiden an. Dasselbe gilt auch für Kommentar Nummer 16 | |
| HINTERHAND | Lang und trocken. Absolut gerade und senkrecht. Oberschenkel : Lang, mit hervortretender, trockener Bemuskelung. Der Winkel Hüftbein-Oberschenkelknochen ist sehr offen (ungefähr 130°). Kniegelenk : Der Winkel Oberschenkelknochen-Schienbein ist sehr offen (ungefähr 145°). Hintermittelfuß : Fußwurzel und Hintermittelfuß sind gerade und trocken, ohne Afterkrallen. Pfoten von rundlicher Form, gut gebogene Zehen. Die Ballen sind pigmentiert. |
Allgemeines : Lang und trocken. Absolut gerade und senkrecht. Oberschenkel : Lang, mit hervortretender, trockener Bemuskelung. Der Winkel Hüftbein-Oberschenkelknochen ist sehr offen (ungefähr 130°). Kniegelenk : Der Winkel Oberschenkelknochen-Schienbein ist sehr offen (ungefähr 145°). Hintermittelfub : Fubwurzel und Hintermittelfub sind gerade und trocken, ohne Afterkrallen. Hinterpfoten : Von rundlicher Form. Die Ballen sind pigmentiert. |
| Kommentar Nr 16 | * In Anwesenheit des weißen Stiefeln sind Ballen nicht immer pigmentiert, selbst bei einer guten generellen Pigmentierung. | |
| GANGWERK | Immer sehr geschmeidig mit hoher Aktion, vor allem im Trab und Schritt. Sprunghafter Galopp. Der Azawakh vermittelt den Eindruck von Leichtigkeit und Elastizität. Der Bewegung kommt bei dieser Rasse essentielle Bedeutung zu. | Immer sehr geschmeidig, vor allem im Trab und Schritt mit hoher Aktion der Läufe. Sprunghafter Galopp. Der Azawakh vermittelt sehr den Eindruck von Leichtigkeit und Elastizität. Der Bewegung kommt bei dieser Rasse essentielle Bedeutung zu. |
| Kommentar Nr 17 | - | |
| HAARKLEID | Die Haut ist dünn, am gesamten Körper straff anliegend. Das Haar ist kurz, dünn, am Bauch bis zur Haarlosigkeit reduziert. Fauve mit an den Enden begrenzte Scheckung. Alle Farbnuancen vom hellen Sandfarben bis zum dunklen Fauve (mahogany), mit oder ohne Strömung die nur schwarz sein darf, alle andere Nuancen ausgeschlossen, sind zulässig. | Unter 'Farbe' |
| Kommentar Nr 18 | * Die Stromung ist glücklicherweise endlich bei den akzeptierten Farben, anstatt nur "zugelassen" zu sein. * Schwarze Stromung ist eine akzeptierte Farbe endlich. * Farb- und Zeichnungsvarietäten sollten endlich den Ergebnissen von zwei Jahrzehnten Sammlung empirischer Daten, Fotos und Videomaterial angeglichen werden. Stimme Corine´s Ausführungen zu | |
| HAUT | Unter 'HAARKLEID' | Dünn, am gesamten Körper straff anliegend. |
| Kommentar Nr 19 | - | |
| ERKLÄRUNG ZUR SCHECKUNG | A – An den Gliedern : Jedes der vier Glieder umfaßt ein weiße Abzeichnung, wenigstens in Form von Spur auf dem Fuß. Zu einem Exemplar, das eine hervorragende Morphologie hat, wird das Fehlen von weiße spuren auf einem Mitglied toleriert. Forderbeine : die oft unregelmäßigen Abzeichen dürfen auf keinen fall über die Ellbogen hinaufgehen, noch auf den Schultern übertreten. Hinterbeine : die oft regelmäßigeren und weniger ausgedehnte Abzeichen dürfen nicht auf dem Schenkel hinaufgehen. Weiße Spuren, die innerhalb dieser erscheinen, müssen jedoch nicht als ein Fehler angesehen werden. B - Brustfleck : C - an der Brust : D – Blesse : |
Unter 'Farbe' |
| Kommentar Nr 20 | * Viel Glück für die Richter! Aufbauend auf diesen Erkenntnissen und auf der Beobachtung der vielfältigen Scheckungen der Hunde des Azawakh-Tales (und rund um)... scheint es nicht nur unrealistisch, sondern auch äußerst gefährlich für die Zukunft der Rasse, eine Auswahl der Hunde über die Ausdehnung ihrer weißen Abzeichen zu treffen. * Es ist ja schonmal erfreulich das bei dem Fehlen eines weißen Abzeichens es sich immer noch um einen Azawakh handelt. * Habe diesen Ausführungen nichts hinzuzufügen. Stimme zu. | |
| HAAR | Unter 'Farbe' | Kurz, dünn, am Bauch bis zur Haarlosigkeit reduziert. |
| Kommentar Nr 22 | - | |
| FARBE | Unter 'Farbe''und 'Erklärung zur Scheckung' | FARBE : Lohfarben; die Scheckung ist auf die Gliedmassen beschränkt. Alle Farbnuancen vom hellen Sandfarben bis zum dunklen Fauve sind zulässig. Der Kopf kann eine schwarze Maske zeigen oder auch nicht, und die Blesse zeigt sich sehr unregelmäbig. Zur Farbausstattung gehört ein weisser Brustfleck und ein weiber Pinsel an der Rutenspitze. Alle vier Gliedmaben müssen weibe " Stiefel " aufweisen, zumindest müssen an den Pfoten Spuren von Weib vorhanden sein. Schwarze Stromung ist zugelassen. |
| Kommentar Nr 23 | - | |
| GRÖSSE UND GEWICHT | Widerristhöhe : Rüden : Zwischen 64 und 74 cm. Hündinnen : Zwischen 60 und 70 cm. Gewicht : Rüden : Ungefähr 20 bis 25 kg. Hündinnen : Ungefähr 15 bis 20 kg. |
Widerristhöhe : Rüden : Zwischen 64 und 74 cm. Hündinnen : Zwischen 60 und 70 cm. Gewicht : Rüden : Ungefähr 20 bis 25 kg. Hündinnen : Ungefähr 15 bis 20 kg. |
| Kommentar Nr 24 | - | |
| FEHLER | Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. · Allgemeine Erscheinung : Schwer. · Schädel zu breit. · Betonter Stop. · Körper zu lang. · Starke Depigmentierung des Nasenschwammes. |
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. · Allgemeine Erscheinung : Schwer. · Schädel zu breit. · Betonter Stop. · Körper zu lang. · Hüfthöcker deutlich tiefer liegend als der Widerrist. · Starke Depigmentierung des Nasenschwammes. |
| Kommentar Nr 25 | - | |
| AUSSCHLIESSENDE FEHLER | 1 - Allgemeinen Ausdruck 2 - Farbe und Kleid: 3 – Anderes . Hinterkrallen oder Spur der Entfernung Krallen an den Hinterbeinen. |
· Mangel an Typ (insbesondere, wenn dies auf eine jüngst erfolgte Kreuzung mit einer anderen Rasse hinweist). N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. |
| Kommentar Nr 26 | * Die Hüfthöcker tiefer liegend als der Widerrist, was bis jetzt ein "dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte" Fehler war, wird hier ein ausschliessender Fehler. Man muss hierbei vorsichtig sein. Ein unter Ausstellungsbedingungen schüchterner Azawakh, der auf seinen Gliedern nicht richtig steht, kann sich unberechtigter Weise ausgeschlossen werden. Da dieser Fehler hier ausschliessend ist, wäre es nicht richtiger, wie im jetzigen Standard, es als "DEUTLICH tiefer liegend" zu bescheiben ? Einziger positiver Punkt der Neuigkeiten in diesem vorgeschlagenen Standard : die Wesenfehler betreffende Änderung : "Angriff aggressives Wesen", ist willkommen! Die aktuelle Version, wegen dem "ängstlichen Wesen", widerspricht teilweise die Beschreibung des Wesens und ist in der Übersetzung verwirrend in einigen Sprachen der FCI. * Ich weise auf Kommentar 20 hin, die Farbe des Auges ist abhängig von der Fellfarbe und kann in der Intensität der Farbe variieren, ein dunkles Auge wird bevorzugt. * Mein Vorschlag zum deutlich tiefer liegenden Hüfthöcker…..man sollte die Hunde in der Bewegung beurteilen. Da dort eine wirklich abfallende Rückenlinie (die im Stand durch eine ängstliche Körperhaltung entstehen kann) gut zu sehen ist. Wann Haar halblang ist, wann ein Mangel an Typ vorliegt etc. ist doch sehr subjektiv……Ringelruten (oft gar nicht erkennbar, da die Rute aus Ängstlichkeit im Ring fast immer eingeklemmt ist) Da die Vererbung dicker oder etwas behaarterer Ruten sehr gut züchterisch zu beeinflussen ist, wurde in den letzten 2 Jahrzehnten durch den Einsatz von Hunden mit ebensolchen Merkmalen zu genüge bewiesen. Dies als ausschließenden Fehler und nicht nur als Fehler zu beurteilen, schränkt den Genpool unnötig ein. | |
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* Der Azawakh ist eine Rasse, die unter Berücksichtigung seiner wenigen Vertreter selten ist und außerhalb Afrikas wenig gezüchtet wird. Trotz der Integration einiger aus der Ursprungsregion importierter Hunde in den europäischen Genpool im Laufe dieser letzten Jahre, sind die Gründertiere der Rasse in Europa genetisch immer noch in sehr großem proportionalen Anteil im heutigen Genpool vertreten. Es ist wichtig, die genetische Variabilität der Rasse, zu erhöhen oder zumindest, zu versuchen den bisheriggen Grad der Variabilität aufrecht zu erhalten, um die morphologischen, funktionalen und Gesundheitsqualitäten der zukünftigen Generationen zu sichern. Die Berufung auf den Import von Tieren aus den Ursprungsländern der Rasse ist das logischste Mittel, diese genetische Variabilität zu erhöhen. Sich nun zu bemühen zu glauben, dass nur die von einer sehr beschränkten geographischen Fläche abstammenden Windhunde (oder von ganz bestimmten Eigentümern), die Einzigen sind, die für rein gehalten werden können, beinhaltet es gleichzeitig zu sagen, daß die Gesamtheit der Azawakh Rasse von zahlreichen "Bastarde" abstammt, und davon sogar ein Teil der Hundezu Beginn, als der erste Standard erstellt wurde. Die Windhunde aus dem Becken des mittleren Niger, mit gleicher Morphologir, mit gleichen Funktion und Lebensmodus, aber mit einiger Variation von Farbe und von Knochenstärke, leben auf einer geographisch ausgebreiteteren Fläche als derjenigen, die in diesem Standardentwurf beschrieben ist (wie es der gültige Standard wirklich unterstreicht). Was schließlich, auf neue und überraschende Weise, die Rasse zu einer einzigen "Unterfamilie" oder einer homogenen hochtypischen Varietät der Gesamtpopulation reduziert. Die letzte Änderung ( 2004 ) der EU Importgesetze hatte schon auf drastische Weise die Importmöglichkeiten reduziert. Außerdem ist die Sicherheit in Mali und des Niger derzeit so, dass die Ursprungsregion der Azawakhs derzeit sozusagen unzugänglich ist. Infolgedessen sind die Möglichkeiten, die genetische Variabilität der Rasse zu erhöhen, gegenwärtig fast unmöglich. Es ist also wichtig, eine ausreichende genetische Variabilität für die Zukunft des Azawakhs aufrechtzuerhalten, in dem man die größte Anzahl von seinen Vertretern mit richtige Morphologie zur Zucht zuläßt und besonders diejenigen Exemplare, deren genetische Ausstattung weniger vertreten ist. Da der heutige Standard eine bestimmte Freiheit zulässt, hat der französische Klub SLAG, dem Wunsch von Einigen nachgegeben, restriktiver zu sein, und bereits den französischen Richtern ganz offizielle SCC "non-confirmation" Punkte zur Verfügung gestellt, das heisst manche Hunde nicht das Zuchtrecht erhalten, sowie manche zu Wettbewerben wie dem Coursing zum Beispiel, nicht mehr zugelassen werden. Leider widerspricht der neue Standardentwurf, der den Standard der Rasse und die Zuchtpraxis ändern könnte, dem Interesse der Rasse und ihrem zukünftigen Überleben. - Die verantwortlichen Züchter, die sorgfältig die passendene Familie und Eigentümer für einen Azawakh aussuchen, der kein Hund für alle Hände ist, haben es nicht leich,t für ihre Welpen gute Plätze zu finden. Die meisten Käufer sind Liebhaber der Rasse, die einen Hund möchten, mit dem sie an einigen Ausstellungen und / oder Rennen teilnehmen können. Die ansteigende Zahl von "nicht mehr standardgerechten" Welpen finden dann keine Käufer mehr. Wenn sie die Welpen bei der Geburt nicht umbringen lassen wollen, werden die Züchter sich nicht wagen, mit ihre Hunde zu züchten. Die beruhigende Rede gewisse Mitglieder des Komitees, die versichern daß ein Hund großer Qualität der aber zu viel weiß hätte (Halskrause) doch zur Zucht genehmigt werden könnte, hält nicht in sofern daß man über die große zukünftige Qualität eines neugeborenen Welpen, der zuviel oder zu wenig weiß hat, nichts vorhersagen kann ! - Die Züchter werden diese Risiken nicht auf sich nehmen wollen, um sich gute Plätze für ihre Welpen zu sichern, und benutzen dann nur noch hoch prämierte und geprüfte Rüden die mit Sicherheit nur wenig Weiss übertragen, was einen Flachenhalseffekt durch den Einsatz von Matadorrüden und weitere genetische Verarmung verursachen wird. - Die benutzten Zuchthunde werden das Minimum von Weiß haben und schließlich, in wenigen Jahren, werden die Züchter mit Würfen konfrontiert werden, wo bei der Mehrheit der Welpen an den verlangten Stellen weiße Pinsel und weiße Stiefel fehlen. - Die benutzten Hunde werden deutlich ingezüchteter sein, weil Heterogenität als Risiko (was zu einer Vielzahl von Typen, Farben und Scheckungen bringt) vermieden werden wird. Dies wird zu einem stark erhöhten Risiko für Homozygotie auf Mängel tragende Gene führen, mit anderen Worten Risiken für genetischer Krankheiten, Immunschwächung und Mißbildungen steigern, ohne über Wesensprobleme sprechen zu wollen* Ansonsten schließe ich mich an die Schlussbemerkung an ! |
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| Tableau mis à jour le 17/04/2011 | ||